Schlachtung
Im November 1997 hatten wir die erste Gruppe von 100 Tieren noch drei Stunden zu der nächsten EG-Geflügelschlachterei fahren müssen. Wir konnten den Stress für unsere Tiere förmlich riechen und entschlossen uns kurz darauf, diese staatlich verordnete Tier-quälerei zu beenden.
Wenn wir nur geahnt hätten, was auf uns zukommen würde. So belegten wir die notwendigen Geflügelschlachtkurse und begannen mit der Einrichtung der Schlachträume unseren "Kampf mit den Ordnungs-/Hygiene- und Veterinärsamtsbehörden des Landkreises Uelzen.
Einen kleinen Geschmack auf die Schikanen und die Willkür der zuständigen Behörden vermittelt der Artikel "Showdown im Schlachtraum" im Pressespiegel. Auch der Bericht "Wie der Landkreis im Hühnergehege den kürzeren zog" ist lesens- und erlebenswert. Hier ging es jahrelang um eine "ordnungsgemäße Entsorgung" des (Schlacht-) Abwassers.
So sind wir heute einer der ganz wenigen Betriebe, der noch über eine landwirtschaftliche Geflügelschlachtung auf dem Hof (ohne Tiertransport!) verfügt.
Auch unsere Art und Weise der Schlachtung (ohne Wasserspülung wie in den Großschlachtereien!) mit der Vakuumierung am nächsten Tag sorgt dafür, dass die Gockel so frisch bei Ihnen ankommen (in der Regel am zweiten Tag nach der Schlachtung!). Sollten Sie sich mit dem Verspeisen noch zwei bis drei Tage gedulden und sie möglichst bei 0 bis 4 Grad im Vakuum reifen lassen.